Tragischer Flugzeugabsturz in Sankt Augustin
Am Freitagnachmittag kam es in Sankt Augustin zu einem tödlichen Flugzeugabsturz. Eine einmotorige Sportmaschine stürzte kurz nach dem Start auf dem Flugplatz Hangelar gegen 16:25 Uhr auf ein Feld in der Nähe der Bruno-Werntgen-Straße. Das Flugzeug geriet sofort in Brand. Der Pilot, ein 51-jähriger Kölner, kam ums Leben. Seine sechsjährige Tochter konnte sich schwer verletzt aus dem Wrack retten.
Ermittlungen zur Absturzursache laufen
Die Feuerwehr traf wenige Minuten nach dem Absturz ein, doch das Flugzeug stand bereits in Vollbrand. Ersthelfer versorgten das schwer verletzte Kind, das ins Krankenhaus gebracht wurde. Nach Angaben der Polizei besteht keine Lebensgefahr. Die Unfallstelle wurde großräumig abgesperrt. Spezialisten des Bundesamts für Flugunfalluntersuchung (BFU) und der Flugsicherung Köln/Bonn haben die Ermittlungen übernommen. Die Ursache des Absturzes ist derzeit unklar.
Hintergrund: Flugplatz Hangelar und Sicherheitslage
Der Flugplatz Hangelar ist ein wichtiger Standort für die Allgemeine Luftfahrt in der Region Bonn/Rhein-Sieg. In der Vergangenheit kam es dort nur vereinzelt zu Zwischenfällen. Der aktuelle Flugzeugabsturz in Sankt Augustin ist einer der schwerwiegendsten der letzten Jahre. Laut Feuerwehr bestand für Anwohner zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung. Die Maschine stürzte in unbebautem Gelände ab, rund 500 Meter vom nächsten Wohngebiet entfernt.
Konsequenzen und weitere Schritte
Das BFU hat die Ermittlungen am Freitagnachmittag zu dem Flugzeugabsturz in Sankt Augustin aufgenommen. Ob es einen technischen Defekt oder ein Pilotenfehler war, ist unklar. Erste Ergebnisse werden in den kommenden Wochen erwartet. Die psychologische Betreuung der Ersthelfer vor Ort deutet auf eine hohe emotionale Belastung hin.