Polizei-Razzia in der Keupstraße: Festnahme und Waffenfund
Mit einem massiven Schwerpunkteinsatz hat die Polizei Köln am Freitagabend (14. März) ein klares Zeichen gegen die wachsende Kriminalität in der Keupstraße in Köln-Mülheim gesetzt. Mehr als 100 Beamtinnen und Beamte der Wache Mülheim, der Bereitschaftspolizei und der Kriminalpolizei durchsuchten in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Köln drei Lokale, kontrollierten Gäste und Personal. Das Ergebnis: Ein 24-jähriger Mann, der zur Festnahme ausgeschrieben war, ging den Einsatzkräften ins Netz. Zudem stellten die Ermittler bei den Durchsuchungen Drogen, eine scharfe Pistole, 100 Schuss Munition sowie mehr als 60.000 Euro Bargeld sicher. Die Polizei-Razzia Keupstraße Köln-Mülheim zeigt erneut, wie eng Drogenhandel, illegale Bewaffnung und organisierte Kriminalität zusammenhängen.
Scharfe Waffe, Munition und Drogen – ein gefährlicher Fund
Besonders alarmierend: Neben rund 100 Gramm Marihuana entdeckten die Beamten eine mutmaßlich scharfe Pistole mit voller Einsatzfähigkeit – zusammen mit 100 Schuss Munition. Ein gefährlicher Fund, der zeigt, mit welcher Brutalität offenbar auch in Köln-Mülheim Konflikte ausgetragen werden. Der festgenommene 24-Jährige war als Gast in einem Café anwesend und hielt sich illegal in Deutschland auf. Nach Informationen der Polizei soll es sich um einen Mann handeln, der bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Die Verbindung zwischen dem Waffenfund und dem festgenommenen Mann wird derzeit geprüft. Auch die Herkunft des sichergestellten Bargelds steht im Fokus der Ermittlungen – ein Verdacht auf Drogengeschäfte liegt nahe. Die Polizei ermittelt nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz und wegen illegalen Aufenthalts.
Schließung von Café – Stadt Köln greift durch
Ein Café, in dem die Beamten während des Einsatzes gravierende Verstöße feststellen mussten, wurde noch am selben Abend von der Stadt Köln geschlossen. Der Betrieb verfügte nicht über die vorgeschriebene Ausschanklizenz für Alkohol. Darüber hinaus stießen die Ordnungshüter auf weitere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die aktuell von der Stadt und der Polizei geprüft werden. Der Schwerpunkteinsatz der Polizei-Razzia Keupstraße Köln-Mülheim richtete sich nicht nur gegen mutmaßliche Drogendealer, sondern sollte auch klare Grenzen für die Betreiber von Gastronomiebetrieben ziehen, die offenbar als Treffpunkte für kriminelle Netzwerke dienen. Die Stadt Köln kündigte bereits an, weitere solcher Kontrollen in enger Abstimmung mit der Polizei durchzuführen.
Schwerpunkteinsätze in Köln-Mülheim: Zeichen gegen organisierte Kriminalität
Die Polizei Köln setzt mit der Polizei-Razzia Keupstraße Köln-Mülheim ihre bereits in der Vergangenheit intensivierten Maßnahmen gegen organisierte Kriminalität in Mülheim fort. In den letzten Jahren hat sich das Viertel zunehmend zum Brennpunkt für Drogenhandel und Waffengeschäfte entwickelt. Bereits mehrfach hatten Anwohner und Geschäftsleute auf die problematischen Zustände hingewiesen. Die nun durchgeführte Großkontrolle soll nicht die letzte gewesen sein. Laut Polizei und Stadt wird Mülheim in Zukunft verstärkt im Fokus stehen. Die Einsatzkräfte machten dabei klar: „Wer hier mit Drogen und Waffen handelt, muss jederzeit mit unserer Präsenz rechnen.“ Die Botschaft an die Bevölkerung: Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit sollen auch in schwierigen Stadtteilen gewährleistet werden. Die Ermittlungsergebnisse, insbesondere zur Herkunft der sichergestellten Waffen und des Bargelds, könnten dabei noch weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen.