Anwohner durch lauten Knall aufgeschreckt – Polizei untersucht Ursache
Köln – Eine Explosion vor einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Bilderstöckchen hat in der Nacht zu Sonntag (16. März) für Unruhe gesorgt. Gegen 1.30 Uhr alarmierten Anwohner der Straße „Am Bilderstöckchen“ die Polizei, nachdem sie einen lauten Knall gehört hatten. Ermittler fanden vor Ort eine zerstörte Fensterscheibe sowie Beschädigungen an einem Balkon der Erdgeschosswohnung vor. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden blieb gering. Die Kriminalpolizei sicherte noch in der Nacht Spuren und leitete erste Ermittlungen ein.
Kriminalpolizei untersucht Spuren
Die Hintergründe der Explosion sind bislang unklar. Ob es sich um eine gezielte Attacke oder einen Vorfall mit anderem Hintergrund handelt, bleibt Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Die Polizei prüft derzeit, ob eine Verbindung zur Ermittlungskommission „Fusion“ besteht, die sich mit gewaltbereiten Gruppen beschäftigt. Bisher gibt es jedoch keine konkreten Hinweise auf einen politischen oder kriminellen Hintergrund.
Möglicher Sprengkörper als Ursache?
Laut ersten Erkenntnissen könnte ein Sprengkörper oder ein pyrotechnischer Gegenstand die Detonation ausgelöst haben. Die genaue Art des Explosionskörpers ist jedoch noch unklar. Experten des Landeskriminalamts sind mit der Untersuchung der sichergestellten Spuren beauftragt. Anwohner berichteten gegenüber der Polizei von verdächtigen Personen, die sich kurz vor der Explosion in der Nähe aufgehalten haben sollen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.
Ermittlungen dauern an – Zeugen gesucht
Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung, um den Vorfall schnellstmöglich aufzuklären. Insbesondere werden Videoaufnahmen oder Beobachtungen aus der Nacht zum Sonntag als wertvolle Hinweise betrachtet. Anwohner sind verunsichert, doch die Ermittler betonen, dass es bislang keine Hinweise auf eine anhaltende Gefahrenlage gibt. Die weiteren Ermittlungen könnten in den kommenden Tagen mehr Klarheit über den Hintergrund der Explosion bringen.