Am Sonntagabend kam es auf der L 183 bei Pulheim-Brauweiler zu einem folgenschweren Auffahrunfall. Gegen 19 Uhr wurden Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall im Bereich der Kreuzung mit der L 213 alarmiert. Auf der Abbiegespur in Richtung Glessen waren zwei Fahrzeuge kollidiert. Insgesamt wurden vier der fünf Fahrzeuginsassen leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Nach ersten Erkenntnissen prallte ein Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf das Heck eines vorausfahrenden Pkw. Der genaue Unfallhergang ist noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Die Verletzten wurden vor Ort durch einen Notarzt gesichtet und mit vier Rettungswagen, darunter ein Fahrzeug aus Frechen, in Kliniken der Umgebung gebracht. Glück im Unglück: Schwerverletzte gab es nicht.
Die Feuerwehr war mit einem Aufgebot von 26 Einsatzkräften unter der Leitung von Brandoberinspektor Thomas Bedburdick im Einsatz. Der Löschzug Brauweiler, unterstützt durch hauptamtliche Kräfte der Wache Pulheim, stellte zunächst den Brandschutz sicher und unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten. Parallel wurde die Einsatzstelle abgesichert, um ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen.
Während der Rettungsmaßnahmen und der anschließenden Räumung der Fahrbahn blieb die L 183 im Abschnitt zwischen der L 213 und der Von-Werth-Straße für rund 45 Minuten voll gesperrt. Die Feuerwehr entfernte die beschädigten Fahrzeuge von der Straße, anschließend wurde die Fahrbahn von Glas- und Trümmerteilen gereinigt. Insgesamt waren sechs Einsatzfahrzeuge vor Ort.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Hinweise auf Alkohol oder überhöhte Geschwindigkeit lagen zunächst nicht vor. Die L 183 konnte nach Abschluss aller Maßnahmen gegen 19:50 Uhr wieder freigegeben werden.